Wenn Sie dies hier lesen, haben sich schon viele Wochen lang ganz schön viele Menschen über den Gemeindebrief Gedanken gemacht! Denn, wie Sie schon auf dem Titel sehen: wir starten hiermit einen neuen Anlauf, um einen GEMEINSAMEN Gemeindebrief für die Pfarrbereiche Frauenberg und Blasii herauszugeben!
Lange schon teilen wir Artikel, Informationen und Einladungen mit dem jeweils anderen Bereich. Aber bisher standen am Ende immer zwei Redaktionen, zwei Ausgaben mit je eigenen Schwerpunkten und
Adressaten. Das hatte Vor- und Nachteile:
- Da sind dann auch manchmal Informationen verlorengegangen, weil sie es nicht in die Nachbar-Ausgabe geschafft haben.
- Oder Gäste der Stadt wundern sich, warum es „Evangelisch in Nordhausen“ zweimal gibt – wenn doch fast das gleiche drinsteht…
- Oder: fleißige Ehrenamtliche verteilen den Gemeindebrief in die Häuser – fein nach Gemeindebereich getrennt: auf der linken Straßenseite verteilt ein Frauenberger, rechts ein Blasii-Gemeindeglied die Blasii-Ausgabe…
Nun aber haben die beteiligten Gemeindekirchenräte beschlossen: das können wir besser! Wir gehen weiter aufeinander zu und vereinen die Gemeindebriefe!
Das ist hinter den Kulissen ein komplexeres Unternehmen als man ahnt, einfach weil viele Beteiligte unter einen Hut zu bringen sind. Und auch das hat Vor- UND Nachteile, bietet Chancen UND Herausforderungen:
- Wie kann es gelingen, dass wir einerseits
mehr voneinander wissen – aber andererseits nicht die eigene Identität verloren
geht in der Flut der Informationen? - Werden die Menschen den jetzt umfangreicheren Gemeindebrief annehmen und so
fleißig lesen wie bisher? - Wie umgehen mit den unterschiedlich gewachsenen Traditionen im Heft?!
Ein Antwortversuch ist unser neuer Gemeindebrief. Wir sind gespannt – Sie dürfen uns gern Rückmeldung geben, was künftig verbessert werden kann, was Ihnen fehlt oder was Sie stört. Und gern natürlich auch, was Sie schon richtig gut gelungen finden! Danke, dass Sie lesen! Danke, dass Sie dem Unternehmen eine
Chance geben, sich reinlesen, sich eventuell an Ungewohntes gewöhnen – aber jedenfalls den Reichtum des kirchlichen Lebens bei uns entdecken, auch über den eigenen Kirchturm hinaus!
Für den Redaktionskreis,
Wolf-Johannes von Biela
